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PERU – EIN LAND, DREI WELTEN 

Peru reicht vom Pazifik über die Gipfel der Anden bis in den Regenwald des Amazonas. Kaum ein Land vereint auf so engem Raum so verschiedene Landschaften. Aus zweien von ihnen, der Küste und dem Hochland, stammen die Fasern von Casa APUKAI.

DREI WELTEN

An der Küste erstreckt sich eine Wüste, durchzogen von fruchtbaren Flusstälern, in denen die Pima-Baumwolle wächst. Dahinter steigen die Anden auf mehr als sechstausend Meter, mit Tälern, Hochebenen und der Puna, der Heimat von Alpaka und Vicuña. Und im Osten beginnt der Regenwald. Drei Welten, ein Land.

DAS WAPPEN DES LANDES

Im Staatswappen Perus stehen drei Zeichen für den Reichtum des Landes: der Chinarindenbaum für die Pflanzenwelt, ein Füllhorn mit Münzen für die Bodenschätze und die Vicuña für die Tierwelt. Seit 1825 trägt das Wappen ihr Bild. Sie ist das Nationaltier Perus, ein Symbol, das schon die Inka verehrten.

SECHSTAUSEND JAHRE GEWEBE

An der Nordküste Perus fanden Archäologen Baumwollgewebe, die rund sechstausend Jahre alt sind, gefärbt mit Indigo, früher als irgendwo sonst auf der Welt. Die Baumwolle darin ist dieselbe Art, aus der heute Pima entsteht. Von dort führt eine ununterbrochene Linie über die Mäntel von Paracas und die feinen Gewebe der Inka bis in die Gegenwart.

DIE ORTE DES HAUSES

Lima liegt an der Küste, wo Entwurf und Handwerk zusammenkommen. Arequipa, die weiße Stadt, verbindet die Küste mit dem Hochland. Cusco, das einstige Zentrum der Inka, bewahrt das alte Wissen um die Fasern. Und darüber, auf mehr als viertausend Metern, liegt das Hochland, in dem alles beginnt.