Alpaka

ZWISCHEN SONNE UND FROST
Alpakas leben im Hochland der Anden, auf bis zu viertausendfünfhundert Metern. Die Tage bringen kräftige Sonne, die Nächte oft Frost. Aus diesem Wechsel ist eine Faser entstanden, die schützt, wärmt und dabei leicht bleibt. Der größte Teil der Alpakas weltweit lebt in Peru, vor allem in den Hochlagen des Südens. Seit Jahrtausenden leben die Menschen dort mit diesen Tieren und von ihrer Faser.

WÄRME OHNE GEWICHT
Alpaka wärmt, ohne zu beschweren. Feine Hohlräume in der Faser halten die Körperwärme und lassen die Haut zugleich atmen, sodass man auch in geheizten Räumen angenehm temperiert bleibt. Die Faser ist frei von Lanolin und deshalb auch für empfindliche Haut gut verträglich. Ihr Vlies wächst in mehr als zwanzig natürlichen Tönen, von Weiß über Beige und Braun bis Schwarz. Viele Farben entstehen so allein durch die Natur.

IN TAUSENDSTEL MILLIMETERN
Die Feinheit einer Faser wird in Mikrometern gemessen, also in Tausendstel Millimetern. Ein menschliches Haar misst etwa siebzig, Kaschmir zwischen fünfzehn und neunzehn. Alpaka von rund zweiundzwanzig Mikrometern trägt den Namen Baby Alpaka. Er beschreibt die Feinheit der Faser, unabhängig vom Alter des Tieres. Aus dieser Qualität entstehen alle Stücke aus Alpaka von Casa APUKAI.

Vom Vlies zum Stück
Ein großer Teil der peruanischen Alpakafaser wird in Arequipa sortiert und gesponnen, der Stadt am Fuß des Hochlands. Aus diesem Garn entstehen unsere Stücke gemeinsam mit einer Designerin und Handwerkerinnen in Peru, in kleinen Auflagen. Manche Stücke werden vollständig von Hand gefertigt, andere von Hand vollendet. So trägt jedes Stück die Arbeit der Menschen, die es geschaffen haben.